
Schwule Persiflage auf das Schnulzenroman-Genre:
Man muss sich nur das Coverbild, den Titel des Buches und den Namen des vermeintlichen “Autors” (tatsächlich sind es zwei Autoren, die unter einem “Pseudonym” schreiben) ansehen, um zu erkennen, um was es sich bei “Verborgene Liebesglut” handelt. (Auch die Widmung “Für Vati” ist großartig und hat mich zum Schmunzeln gebracht.)
Stilsicher schaffen es die Autoren hier eine Geschichte so rüberzubringen, dass man sich in die Zeit Napoleons wirklich hereinfühlen kann. Die Atmosphäre stimmt, die Wortwahl ist genau so, wie man es von dieser Zeit und von diesem Roman-Genre erwartet und der Leser kann sich herrlich über manche besonders übertrieben schmalzige Stellen amüsieren (z.B. wenn immer wieder betont wird, wie gut die beiden Hauptcharaktere Wilcox und Philippe doch aussehen - bei diesem Buch weiß man zumindest, dass es spaßig gemeint ist und es kommt auch nicht so aufdringlich rüber und wird bei weitem nicht so oft erwähnt wie in vielen “ernst gemeinten”, schlecht geschriebenen Bestseller-Vampir/BDSM-Liebesromanen, die ich namentlich nicht nennen will..).
Vieles ist total überzogen, aber das war die Intention der Autoren!
Es handelt sich hierbei trotzdem nicht um eine “Badfic” sondern um etwas, das mir wirklich Spaß gemacht hat zu lesen.
Ein bisschen mehr Tiefe und ein einfallsreicherer Plot wären schön gewesen, aber das sind Dinge, die ich grundsätzlich von meinen m/m-Stories erwarte, aber nicht unbedingt von einer Parodie. Es gab trotzdem genug Handlung und Höhen und Tiefen, dass es beim Lesen nicht langweilig wurde. Das Buch hat mit 240 Seiten genau die richtige Länge, um die Liebesgeschichte von Wilcox und Philippe zu erzählen ohne, dass überflüssige Szenen oder überflüssiger Text vorhanden wären. Etwas, woran sich so mancher Autor ein Beispiel nehmen sollte. Gegen Ende hätte ich mir sogar eher noch einen Epilog gewünscht, in dem die Beiden Friede, Freude, Eierkuchen genießen, aber hier waren die Autoren leider sehr konsequent, was das Vermeiden überflüssiger Szenen anbelangt ;-)
Wenn man Parodien oder Schmalzromane und/oder m/m-Stories mag, dann hat man an diesem Buch seine Freude.
Schwule Persiflage auf das Schnulzenroman-Genre:
Man muss sich nur das Coverbild, den Titel des Buches und den Namen des vermeintlichen “Autors” (tatsächlich sind es zwei Autoren, die unter einem “Pseudonym” schreiben) ansehen, um zu erkennen, um was es sich bei “Verborgene Liebesglut” handelt. (Auch die Widmung “Für Vati” ist großartig und hat mich zum Schmunzeln gebracht.)
Stilsicher schaffen es die Autoren hier eine Geschichte so rüberzubringen, dass man sich in die Zeit Napoleons wirklich hereinfühlen kann. Die Atmosphäre stimmt, die Wortwahl ist genau so, wie man es von dieser Zeit und von diesem Roman-Genre erwartet und der Leser kann sich herrlich über manche besonders übertrieben schmalzige Stellen amüsieren (z.B. wenn immer wieder betont wird, wie gut die beiden Hauptcharaktere Wilcox und Philippe doch aussehen - bei diesem Buch weiß man zumindest, dass es spaßig gemeint ist und es kommt auch nicht so aufdringlich rüber und wird bei weitem nicht so oft erwähnt wie in vielen “ernst gemeinten”, schlecht geschriebenen Bestseller-Vampir/BDSM-Liebesromanen, die ich namentlich nicht nennen will..).
Vieles ist total überzogen, aber das war die Intention der Autoren!
Es handelt sich hierbei trotzdem nicht um eine “Badfic” sondern um etwas, das mir wirklich Spaß gemacht hat zu lesen.
Ein bisschen mehr Tiefe und ein einfallsreicherer Plot wären schön gewesen, aber das sind Dinge, die ich grundsätzlich von meinen m/m-Stories erwarte, aber nicht unbedingt von einer Parodie. Es gab trotzdem genug Handlung und Höhen und Tiefen, dass es beim Lesen nicht langweilig wurde. Das Buch hat mit 240 Seiten genau die richtige Länge, um die Liebesgeschichte von Wilcox und Philippe zu erzählen ohne, dass überflüssige Szenen oder überflüssiger Text vorhanden wären. Etwas, woran sich so mancher Autor ein Beispiel nehmen sollte. Gegen Ende hätte ich mir sogar eher noch einen Epilog gewünscht, in dem die Beiden Friede, Freude, Eierkuchen genießen, aber hier waren die Autoren leider sehr konsequent, was das Vermeiden überflüssiger Szenen anbelangt ;-)
Wenn man Parodien oder Schmalzromane und/oder m/m-Stories mag, dann hat man an diesem Buch seine Freude.