This would have been better, if the story wasn't partly told from the perspective of the dead wife. It also had a sort of creep factor with the dead wife watching her husband and commenting on his life... >_>
3 stars because it was - to me - like all the other random M/M romances out there: nothing to particularly stand out, but not to bad.
Story could have been a bit shorter. There were some “blah”-bits in between.
Handlung:
“Faulenzer” und “Versager” Chris muss auf ein elitäres Jungeninternat in einer gruseligen Burg an der Küste, wo er sich das Zimmer mit seinem verhassten(?) Cousin Julien teilen muss, der natürlich superintelligent, gutaussehend und beliebt ist.
In der neuen Schule kämpft Chris gegen Schulbullies, Schwulenfeindlichkeit, ungerechte Lehrer - und versucht sich am (zum Teil lebensgefährlichen) Aufklären des Mordes an Marius, dem Schüler, dessen Platz er im Internat eingenommen hat. Ach ja, und nebenbei bemerkt er noch, dass Julien gar nicht so ein Arsch ist.
Bewertung:
Ich bin tatsächlich positiv überrascht von dem Buch und der Autorin.
Es ist, wie ich in letzter Zeit leider schmerzhaft feststellen musste, leider sehr schwer im deutschsprachigen Raum lesbare Gay Romance zu finden. Einer der vielen Gründe, warum ich eher im englischsprachigen Raum das Genre lese.
Die Bücher der Autorin Regina Mars sind mir tatsächlich zunächst bei Amazon wegen der hübschen Cover (die die Autorin scheinbar auch selbst zeichnet, WOW!) aufgefallen. Beim “Blick ins Buch” habe ich direkt erkannt, dass die Autorin sowohl einen anständigen Schreibstil besitzt, als auch weiß Spannung aufzubauen.
Die Geschichte um den Versager Chris, der von seinen Eltern wegen seiner schlechten Schulnoten, aber hauptsächlich weil er schwul ist, auf ein reines Jungeninternat (grade der letzte Punkt erscheint hier dann doch etwas lächerlich, aber okay...) geschickt wird, liest sich von vielen Elementen her wie etwas, das man schon in Yaoi-Mangas und/oder in Fanfiction auf Yaoi.de oder BoyxBoy.de gelesen hat. Es ist ein Standard-Setting für Gay Romance. Überhaupt sind Internatsgeschichten ja sehr beliebt. Auch tauchen einige weitere Themen und Grundgerüste auf, die man aus dem Bereich “Yaoi” kennt (Das ist jetzt kein Kritikpunkt, sondern eine reine Feststellung.): der gescheite und natürlich gutaussehende Cousin, der Chris nicht leiden kann und mit dem sich Chris außerdem noch das Zimmer teilen muss. Und natürlich die Hass-Liebe der beiden zueinander; die Tatsache, dass Chris öfters für Sachen bestraft wird, für die er nichts kann und ständig vom Regen in die Traufe zu geraten scheint. Etc.
Das Burginternat Rabenfels und dessen Bewohner (Lehrer wie Schüler) werden von der Autorin nicht zu viel und nicht zu wenig beschrieben. Man kann sich ein gutes Bild von der Burg an der Küste machen und dem zuweilen doch recht gruseligen Setting.
Die Geschichte hat mich tatsächlich so mitgerissen, dass ich die ein oder andere schlaflose Nacht hatte, weil ich “nur noch schnell das Kapitel und dann nur noch schnell das nächste” lesen wollte. Uhh...
Was man leider doch merkt (und deshalb bekommt das Buch von mir auch keine 5 Sterne), ist dass es selbstverlegt wurde und zwar scheinbar einen Beta-Leser hatte, aber kein professionelles Korrektorat und Lektorat erhalten hat. Ich bin relativ oft über Fehler gestolpert (wobei nicht so oft wie bei vielen anderen Selfpublishern im Gay Romance-Bereich!!). Und auch ein Lektorat hätte stellenweise aus diesem wirklich guten Buch ein großartiges Buch machen können: manche Dialoge waren mir zu witzlos und zu hölzern; und auch handlungstechnisch/erzähltechnisch hätte es an einigen Stellen Verbesserungsbedarf gegeben [manche Handlungsstränge wurden nie wirklich beendet oder “Vorahnungen” haben in die Irre geführt, z.B. Juliens komische Alpträume; ich wäre hier davon ausgegangen, dass er von seinem vorherigen Mitbewohner vergewaltigt worden ist und dies ein tiefes Trauma hinterlassen hat; ist er aber gar nicht], einen “Feinschliff”, der dem Werk einfach gefehlt hat. Ich muss allerdings sagen, dass ich von den deutschsprachigen Gay Romance-VERLAGEN auch noch nicht sonderlich viel gutes gelesen habe, so dass ich durchaus verstehen kann, wenn die Autorin sich nicht in die Hände eines Pseudo-Lektorats bei einem dieser Verlage begeben will.
Ich hoffe, die Autorin schreibt noch sehr viel mehr in diesem Genre. Sie ist definitiv eine der besten im deutschsprachigen Raum, die ich seit langem gelesen habe!
This gotta be one of the most boooooooring audiobooks I've ever listened to. o_O;
The few conflicts were solved right in the beginning in a very boring and uninventive way. Everyone liked each other really fast. There was no suspense and after 2 of 5 hours not even a plot anymore. The first part of the book was about Alpha wolf Brian meeting and “rescuing” (in a very boring and uneventful way) his mate. The second part of the book only consisted of them adding more and more and more and moooore members to their pack. It read like the “story of a small and boring rural town”.
I'm giving 2 stars, because I only give 1 star to books that are really icky. This book made at least an attempt at a story, at the beginning of the book, albeit a weak one.
I really enjoyed these first three books of the Skyler Foxe Mystery series.
The only reason I'm not giving this book 5 stars is, that the bad guy, that's finally caught in book 3, could be easily predicted since book 1. So the ending came as no surprise.
Though the books really were never boring and made for some entertaining reading (or listening) time!
German version of my review (English version, as soon as I'm feeling up to it):
Ich habe das Buch auf Englisch gelesen bzw. angehört, schreibe meine Rezension aber zunächst in Deutsch, weil ich es einfach loswerden muss und das schneller geht und das Buch derzeit im deutschsprachigen Raum auch sehr beliebt zu sein scheint.
Da ich normalerweise keine Rom-Coms (romantic comedies) lese, weil ich Romance (ohne den Com-Faktor) oder Krimis mit starkem Romance-Subplot bevorzuge, kann ich keinen Vergleich zu anderen Rom-Coms ziehen. Andere Leser haben hier aber bereits dementsprechend kommentiert.
Das Buch wurde von allen möglichen Leuten empfohlen und die “Pressestimmen” haben es als “Buch, das einen wieder an die Menschheit glauben lässt” und insbesondere ein Hauptcharakter “der einen wieder an die Menschheit glauben lässt” und außerdem als “extrem lustig” beschrieben.
Aufgrund dieser hohen Anpreisungen habe ich von dem Buch einfach mehr erwartet. Mehr Pepp, mehr Einzigarbeitkeit, mehr “Weltanschauungsverbesserung” durch einzigartige Charaktere und/oder Taten der Charaktere.
Meine Reaktion nach Lesen bzw. Hören des Buchs ist dementsprechend wenig euphorisch, da es sich für mich wie eine Standardromanze der Variante “Gegensätze ziehen sich an” liest. Viele Ereignisse sind vorhersehbar, inklusive der großen Enthüllung am Ende, wer Rosies Vater tatsächlich ist und der Konfrontation zwischen Don und seinem “besten Freund” Gene, dem Schwerenöter.
Professor Don Tillman als Charakter ist zwar “anders” als viele andere Männer in Hetero-Romantik-Romanen, aber nicht sooo außergewöhnlich, als dass man solch einem Charakter nicht schon zahlreiche Male in der aktuellen Literatur oder in Film und Fernsehen begegnet wäre.
Der “verwirrte Professor” und/oder “Geek/Nerd” begegnet einem auch in Romantik-Romanen immer mal wieder (zumindest bei M/M-Romanen/Gay-Romanen; vielleicht ist aber “Nerds can be sexy” bei Hetero-Romanen noch nicht angekommen, wer weiß.. Dazu lese ich zu wenig Hetero-Romanzen).
Insbesondere dürfte Don viele Leute an Sheldon Cooper aus “The Big Bang Theory” erinnern. Ein Sheldon Cooper, der sehr sportlich und gut gebaut ist und sich in Kampfkünsten auskennt. Und der aus irgendeinem Grund meint, eine Ehefrau in seinem Leben zu brauchen, obwohl er scheinbar mit Gefühlen nicht sonderlich viel anfangen kann und mit seinem Leben auch ohne Frau doch ganz zufrieden zu sein scheint. Die Motivation des Hauptcharakters eine (Ehe-)Frau zu finden, ist mir tatsächlich bis jetzt noch nicht verständlich. (Es wird mal erwähnt, dass er gerne regelmäßig Sex hätte und Bordelle unhygienisch findet, aber das ist als Motivation doch ziemlich armselig.)
Don ist kein unsympathischer Charakter, aber die Pressestimmen und Rezensionen, die behaupten, dass er sich ja so “ulkig” und “lustig” bei seiner Frauensuche anstelle, stimmen einfach nicht. Ihm passieren aufgrund seiner Unfähigkeit Emotionen zu lesen und sich an soziale Gegebenheiten anzupassen, eine Unmenge an Fauxpas' und man kann natürlich auch über das ein oder andere Malheur lachen, aber so albern finde ich ihn als Person etc. nicht.
Dass Tillman das Asperger-Syndrom aufweist, wird direkt von Anfang an stark impliziert [holzhammermäßig, für die ganz Blöden, und mit ausführlicher Erklärung zu Aspergers, damit man auch ja nicht selbst mal denken oder recherchieren muss und auch keine Vorkenntnisse braucht]. Er hat einen stringenten Tagesablauf und Routinen, die er braucht, um seine Zeit effizient zu nutzen und sich wohlzufühlen. Soweit so gut. Finde ich jetzt nicht so außergewöhnlich oder schlimm. So ist er halt einfach. Da die Geschichte aus der Ersten Person-Perspektive erzählt wird, kann man sich schnell in Dons Denkweise und Art hereinfühlen. Unterstützt wird dies, wie bereits erwähnt, auch dadurch, dass man in der heutigen Zeit schon einigen so “gepolten” Charakteren begegnet ist. [Eine Kollegin meinte, dass sie das Buch nach 5 Seiten abgebrochen hätte, da sie ihn als so unerträglich empfunden habe. Sie hat im Gegensatz zu mir aber die deutschsprachige Übersetzung des Buches gelesen, so dass ich stark vermute, dass durch die Übersetzung ins Deutsche einige der Feinheiten in seiner Art zu denken und sich auszudrücken, verloren gegangen sind. Vor allem, da die Kollegin “The Big Bang Theory” und Sheldon Cooper mag. Und im Prinzip ist Don wirklich fast schon Sheldon.]
Wie andere Rezensenten auch bereits geschrieben haben, ist die Art und Weise, wie sich Don ändert bzw. plötzlich in der Lage ist doch Emotionen anderer Menschen zu lesen, nur dadurch, dass er mit Rosie Kontakt hatte, jedoch sehr unwahrscheinlich und unrealistisch, sollte er wirklich an Aspergers “leiden”. (Allerdings ist Aspergers aber auch vermutlich die einzige Erklärung, die es dafür gibt, dass ein 39-jähriger Mann noch immer nicht in der Lage ist Emotionen zu erkennen und/oder angemessen in emotionalen Momenten zu reagieren. Ein hochintelligenter Mann wie Don hätte bis zu seinem 39 Lebensjahr ansonsten schon längst durch Beobachtung erkannt, wie man sich angemessen verhält und hätte sein Verhalten entsprechend angepasst) Die “Wunderheilung durch Liebe” wie in Rom-Coms zu finden. Mir ist unverständlich warum es nötig war, solch eine Entwicklung miteinzubringen. Liebe können Aspergers-Betroffene ja durchaus empfinden. Dass er plötzlich Emotionen anderer Menschen lesen kann, war nicht notwendig für das Ende der Geschichte. Zumal sich Don ja wirklich Mühe gibt - Rosie zuliebe - seine Verhaltenweisen den “Konventionen” anzupassen, auch wenn er damit nichts anfangen kann und die Situationen nicht immer versteht.
Rosie als Charakter ging mir von Anfang an direkt auf die Nerven. Viel zu oft werden Frauen in Liebesromanen als Dummchen beschrieben, damit sich anscheinend jede Hausfrau damit identifizieren kann und sich einbilden kann, dass sie Chancen bei einem gutaussehenden, sportlichen, intelligenten Professor hat.
Zum Ende hin finde ich sie erträglicher...bzw. habe mich irgendwie an sie gewöhnt.
Rosie passt wirklich so überhaupt gar nicht zu Don und dass “Gegensätze sich anziehen” ist ein wirklich dummes Klischee, das im realen Leben fast nie vorkommt und niemals in einer dauerhaften Beziehung funktioniert.
Sie ist außerdem einer der am inkonsistentesten geschriebenen Charaktere mit vielen sich widersprechenden Charakterzügen.
Einerseits wird sie als Bardame beschrieben (ihr Teilzeitjob, wie man später herausfindet, da sie außerdem noch Psychologie studiert) und sie gibt offen zu, dass sie bereits Probleme mit der Mathematik, die diese Arbeit erfordert, überfordert ist. (Also einfachen Additions-Aufgaben!) Dann wird sie aber immer wieder als “hochintelligent” angepriesen, was nirgendwo im Buch belegt wird. Es wird behauptet, dass sie den Aufnahmetest für das Medizinstudium an der Uni mit einem hohen Ergebnis abgeschlossen habe, wobei mir dies absolut unwahrscheinlich erscheint, da sie noch nicht einmal weiß, dass die Eltern nicht unbedingt die gleiche Augenfarbe wie ihr Kind haben müssen. (Kann man so wenig Grundkenntnisse in Genetik haben? Ich als Nichtmediziner weiß das. Und es ist absolut häufig, dass Kinder nicht die Augenfarbe der Eltern haben. Man SIEHT sowas doch auch bei den Familien um einen herum.)
Womit wir auch gleich schon zu dem Punkt gekommen wären, der mich - neben Rosie - noch an diesem Buch extrem gestört hat:
Die dümmliche Prämisse, dass Rosie sich SICHER ist, dass Phil (der Ehemann ihrer verstorbenen Mutter) nicht ihr Vater sein kann, weil sie braune Augen hat und ihre beiden Eltern blauäugig waren/sind. (LOL!)
Don erwähnt - korrekterweise - mehrmals, dass man die Vererbung der Augenfarbe nicht so dermaßen vereinfachen kann. Es erscheint aber so unwahrscheinlich, dass eine Frau, die 17 Jahre lang (!) darüber enttäuscht ist, dass Phil nicht ihr Vater sein kann und nun den “wirklichen” Vater sucht, und die angeblich HOCHINTELLIGENT sein soll, sich nicht mal die Mühe gemacht hat, so etwas einfaches wie die Vererbung der Augenfarbe zu recherchieren. Zumal das (neben dem einen Mal, das ihre Mutter mit einem anderen Mann als ihrem Ehemann Sex hatte) der einzige Grund ist, warum sie meint, dass Phil nicht ihr Vater ist. Wie viel Zeit und Mühe hätte sie diese Recherche im Zeitalter des Internets gekostet? Google -> “Vererbung Augenfarbe Menschen” -> Ein paar Suchergebnisse lesen.
Ich schätze.. 10 Minuten? Maximal???
Aber neeeiiin, dann hätten wir ja nicht dieses WOCHEN (!) ihrer Zeit und ihres Lebens in Anspruch nehmende Prozedere nachverfolgen können, wie sie und Don allen möglichen Vaterschaftskandidaten die DNS klauen. (Wobei sich Rosie übrigens auch oft nicht so anstellt, wie man es von einer “hochintelligenten” Frau erwarten würde.)
Zurück zu Rosie: Sie beschreibt sich zudem als “Feministin” und zu Anfang stellt sie direkt gegenüber Don klar, dass sie sich “so kleidet, wie sie sich kleidet”, damit sie nicht “objektifiziert” wird von Männern. Jedoch kleidet sie sich auch oft genug gut und sexy (soweit ich das beurteilen kann) und ist beleidigt als Don, in Erinnerung an ihren Vortrag darüber, dass sie nicht als Objekt gesehen werden will, auf die Frage, ob er sie attraktiv findet, nicht mit “ja” antwortet sondern mit “ich habe es nicht bemerkt”. Klar, auch Feministinnen mögen Komplimente und können sich sexy anziehen, dann finde ich ihr Statement am Anfang und ihre Reaktion auf Dons nicht unhöfliche Antwort auf ihre Frage aber lächerlich.
Supportive Charakters aka wichtige Nebencharaktere sind insbesondere Dons “bester Freund” Gene und dessen Ehefrau Claudia.
Gene ist im Prinzip Barney Stinson von “How I Met Your Mother” in alt, unsympathisch und übergewichtig. Er hält sich für Casanova und hat den Plan mit “Mindestens einer Frau aus jedem Land der Welt” zu schlafen und dokumentiert diesen Fortschritt mit Pins, die er in eine Weltkarte an der Wand in seinem Büro rammt. Außerdem gibt er Gene ständig schlechte Ratschläge, wie er mit Frauen umzugehen hat (“Nie eine Möglichkeit auslassen mit einer Frau unter 30 Jahren Sex zu haben”), was einen Großteil der Spannungen und Missverständnisse zwischen Don und Rosie verursacht.
Gene ist einem direkt unsympathisch und auch dass er Don gelegentlich mal hilft, trägt nichts dazu bei, dass man diesen Charakter mehr mag. [Nachdem ich jetzt das zweite Buch der Reihe angefangen habe zu lesen, werde ich in meiner Meinung über ihn nur bestätigt.]
Er ist leider ein ziemliches Klischee mit seiner Untreue seiner Frau gegenüber (die wohl so unklug war sich auf eine “offene Ehe” einzulassen, was im Prinzip aber nur bedeutet, dass ER die ganze Zeit außerehelichen Sex haben darf, SIE macht von dieser Regelung ganz offensichtlich nie Gebrauch und hat “gehofft, dass er sich mit der Zeit ändern würde”) und seinem Plan sich durch die komplette Weltkarte durchzuvögeln.
Dem ahnungslosen Don gegenüber verkauft er seine Unfähigkeit seinen Schwanz in der Hose zu behalten übrigens mit der Erklärung, dass er als Psychologie-Professor die “Anziehung zu Frauen unterschiedlicher Nationalitäten/Ethnizitäten” erforsche. Uh huh...
Gene soll ein Arsch sein und man soll ihn wohl auch nicht mögen. Ein ziemliches Klischee bleibt er aber trotzdem. (Ein unglaubwürdiges zudem. Barney Stinson ist zumindest attraktiv und jung. Aber warum ein 56-jähriger übergewichtiger Kerl so viele 30-jährige, attraktive, intelligente Frauen flachlegen können soll, wie es Gene in dem Buch demonstriert, ist mir ein Rätsel. Diese Frauen hätten so viel mehr und so viel bessere Optionen als solch einen Typen...)
Claudia ist tatsächlich ein Charakter, den man mag und der Don gute Ratschläge gibt. Zum Glück schwenkt er zum Ende der Geschichte hin dazu um eher auf Claudia und als auf ihren Mann zu hören. (Der ganz offensichtlich keine Ahnung vom Gefühlsleben der Frauen hat und/oder dem deren Gefühlsleben egal ist, solange er nur reichlich Sex bekommt.)
Vorhersehbarkeit:
Ohne zu viel zu verraten, ist offensichtlich, dass Don irgendwann dahinterkommt, dass Gene seiner Frau wehtut und konfrontiert ihn. Mit dieser Konfrontation habe ich von Anfang an gerechnet. Die Konfrontation ist kurz und wenig spektakulär. Vielleicht aber auch, weil ich sie so früh schon erwartet und mir mehr erhofft habe.
Auch die wahre Identität von Rosies Vater lässt sich leicht erahnen. Es gibt einen großen Red Herring, der einen in die falsche Richtung führen soll (und auch dass dieser Red Herring kommen würde, habe ich bereits sehr früh erahnt), aber am Ende siegt die offensichtlichste Lösung.
Schreibstil:
Der Schreibstil ist relativ makellos. Dies ist auch einer der Gründe, warum ich durch das Buch so schnell durch war. Das (englischsprachige) Audiobook ist zudem gut gelesen und man wird grundsätzlich gut unterhalten [hauptsächlich wirklich durch Don Tillmans Art]. Auch wenn man einige Charaktere wiederholt an die Wand klatschen möchte in der Hoffnung, dass dann was besseres dabei herauskommt (siehe: Der Froschkönig, die ursprüngliche Non-Disney-Fassung).
Das Buch hat zweifellos einen mittleren bis großen Unterhaltungswert - je nachdem, welche Standards man an Bücher hat und ob man das Rom-Com-Genre mag. Ich hätte mir mehr und tiefgreifendere Themen und Komplikationen gewünscht, aber hier kommt wohl wieder der niedrigste gemeinsame Nenner zum Einsatz, wie schon bei der Erstellung des Charakterprofils für Rosie.
Das Buch ist zweifellos für Leserinnen, die gerne Rom-Coms lesen und die keinen hohen intellektuellen Anspruch an ihre Literatur haben, zu empfehlen. Ich kann sehen, warum es zum Bestseller wurde. Bücher, die zu anspruchsvoll sind, schließen einen Großteil der Leserschaft, die diesem Niveau nicht gewachsen ist oder denen anspruchsvoller geschriebene Geschichten zu anstrengend sind, aus.
After reading over half of the book I finally give up on this one.
I will never understand, why people have to write a gay lovestory, where one of the two man is basically a woman, with long, wavy hair, ethereal beauty [“more pretty than any woman on this planet”], behaving in a submissive, meek way... and getting pregnant. Oh, yeah, let's not forget the MPREG... and the crossdressing.
The idea of some alien landing or crashing on Earth and finding “True Love” (tm) has been used in multiple love stories (gay or het) already. It's not a new idea, but it can be written in an okay kinda way. - Sadly that wasn't the case here...
All of the main characters don't seem to HAVE any kind of character. They are cardboard, cliché characters with not real personality.
Problems are presented in the story [FBI agents showing up, the alien prince getting pregnant..] and are “solved” right in the next moment. There's no suspense curve. Which makes this a very boring read.
Plus, I somehow must have missed the MPREG part when reading the summary of the story (or maybe it wasn't in the summary I've read?) or I would never have started reading that book.
2 stars since the writing is somewhat decent and people who enjoy MPREG, crossdressing, feminine “male” characters and a flat storyline may enjoy reading this one.
I heard the audiobook and seriously had trouble following what was going on and who was who.
Many different characters appear in the beginning and during the course of the story and aren't properly introduced so I didn't have a distinct picture of anyone in my head.
Plus it was really hard figuring out who was the main character's (Kirk's) “real” love interest.
Also very annoying were the many flashbacks and info dumps that occurred mainly in the first half (or so) of the story. Boooriiing!
I probably only made it through that story, because I listened to the audiobook during my morning runs and while on trains and busses. Reading this would have cost way too much energy and concentration (to stay awake ehem).
Spoilers:
In the end the two characters that get together only get together because their previous love interests were murdered. Which is a bad way of resolving the problem of “character is in a relationship with a hot guy he loves but suddenly feels sexual interest and sexual tension with another hot guy”. (Which was the case for both characters that end up together in the end and both these cases were solved in a similar, “easy” (for the writer) way.
Plus Kirk getting together with his first love interest in the story (Stan) kind of caught me by surprise, but maybe I missed the clues that he's interested in Stan because there was so much mention of him and Austin and their interest in each other all the time [even during the time Austin was still in a relationship] and then suddenly there's Stan.. WTF?
[Shortly before Kirk got together with Stan, Austin was “free” again (since his lover was murdered) but said he wouldn't love anyone ever again (which sounded kinda unbelievable, since he showed so much interest in Kirk even while his lover was still alive and they were happy together) and it's obvious, that Austin would have probably just needed some time, but instead of waiting for Austin to be ready for him, Kirk gets together with Stan practically over night... Well.. it's not like the getting together with Austin in the end was very different, now that I think about it..]
The mystery part of the story wasn't easy to follow (mainly because of the poorly introduced many maaany characters as mentioned before), but was probably thought through and some parts were even interesting. So this probably could have been a nice enough story and decent mystery novel, if the annoying parts I mentioned could have been mended during editing. :/
This 280 pages story could have done with less sex and more plot. It had several lengthy (boring) parts and lots of side characters, that didn't really matter and would have better been left out.
The story, as it was, could have been told in about 70 instead of 280 pages.
Plus, Sean annoyed me most of the time because of his (literally) “running away from problems and conflicts” and insisting on keeping the garbage of his dead horder father without an apparent reason. (The reason is giving muuuuuuch later and I don't see the point, why Sean didn't just come out about his reasons in the first place to save everyone, especially HIMSELF, a lot of trouble and time for misunderstanding. But then, the book couldn't have been build on this big misunderstanding and all the (boring) conflicts resulting out of it.)
Consists of 4 stories, that were all very enjoyable, though I liked some more than the others, mostly for personal tastes. Though “I Heard Him Exclaim” was going too smoothly for my tastes.
My ratings:
Mistletoe at Midnight (by L.B. Gregg) **Nine Lights Over Edinburgh (by Harper Fox) **I Heard Him Exclaim (by Z.A. Maxfield) **Icecapade (by Josh Lanyon) ***
I would like to add that I listened to the audiobook and I especially adore the narrator of “Nine Lights Over Edinburgh” since he captured the Scottish dialect and the different foreign accents that are important in the story very good and believably! (At least for me as a non-native speaker.)
Schwule Persiflage auf das Schnulzenroman-Genre:
Man muss sich nur das Coverbild, den Titel des Buches und den Namen des vermeintlichen “Autors” (tatsächlich sind es zwei Autoren, die unter einem “Pseudonym” schreiben) ansehen, um zu erkennen, um was es sich bei “Verborgene Liebesglut” handelt. (Auch die Widmung “Für Vati” ist großartig und hat mich zum Schmunzeln gebracht.)
Stilsicher schaffen es die Autoren hier eine Geschichte so rüberzubringen, dass man sich in die Zeit Napoleons wirklich hereinfühlen kann. Die Atmosphäre stimmt, die Wortwahl ist genau so, wie man es von dieser Zeit und von diesem Roman-Genre erwartet und der Leser kann sich herrlich über manche besonders übertrieben schmalzige Stellen amüsieren (z.B. wenn immer wieder betont wird, wie gut die beiden Hauptcharaktere Wilcox und Philippe doch aussehen - bei diesem Buch weiß man zumindest, dass es spaßig gemeint ist und es kommt auch nicht so aufdringlich rüber und wird bei weitem nicht so oft erwähnt wie in vielen “ernst gemeinten”, schlecht geschriebenen Bestseller-Vampir/BDSM-Liebesromanen, die ich namentlich nicht nennen will..).
Vieles ist total überzogen, aber das war die Intention der Autoren!
Es handelt sich hierbei trotzdem nicht um eine “Badfic” sondern um etwas, das mir wirklich Spaß gemacht hat zu lesen.
Ein bisschen mehr Tiefe und ein einfallsreicherer Plot wären schön gewesen, aber das sind Dinge, die ich grundsätzlich von meinen m/m-Stories erwarte, aber nicht unbedingt von einer Parodie. Es gab trotzdem genug Handlung und Höhen und Tiefen, dass es beim Lesen nicht langweilig wurde. Das Buch hat mit 240 Seiten genau die richtige Länge, um die Liebesgeschichte von Wilcox und Philippe zu erzählen ohne, dass überflüssige Szenen oder überflüssiger Text vorhanden wären. Etwas, woran sich so mancher Autor ein Beispiel nehmen sollte. Gegen Ende hätte ich mir sogar eher noch einen Epilog gewünscht, in dem die Beiden Friede, Freude, Eierkuchen genießen, aber hier waren die Autoren leider sehr konsequent, was das Vermeiden überflüssiger Szenen anbelangt ;-)
Wenn man Parodien oder Schmalzromane und/oder m/m-Stories mag, dann hat man an diesem Buch seine Freude.