

Der vierte Band der Zwerge-Reihe ist der, in dem Heitz das macht, was Sanderson zwanzig Jahre später als Cosmere-Bewusstsein verkauft: Er traut sich, sein Welt-System auf Brüchigkeit zu prüfen. Tungdil als Charakter wird hier in eine Position gezwungen, in der die Zwerge-Identität (Heitz' großes Geschenk an die DACH-Fantasy) ihre eigene Schatten-Seite trifft.
Methodisch interessant ist die Buch-Struktur: Heitz wechselt zwischen einer Zwerge-Heeres-Erzählung und einer Innenwelt-Verfolgung, die sich gegenseitig kommentieren. Das gelingt nicht überall — Mittel-Drittel verliert Tempo — aber die letzten 200 Seiten sind Heitz auf seinem höchsten formhandwerklichen Niveau.
Pflichtlektüre für jeden, der DACH-Fantasy nicht nur lesen, sondern als Tradition verstehen will.
Der vierte Band der Zwerge-Reihe ist der, in dem Heitz das macht, was Sanderson zwanzig Jahre später als Cosmere-Bewusstsein verkauft: Er traut sich, sein Welt-System auf Brüchigkeit zu prüfen. Tungdil als Charakter wird hier in eine Position gezwungen, in der die Zwerge-Identität (Heitz' großes Geschenk an die DACH-Fantasy) ihre eigene Schatten-Seite trifft.
Methodisch interessant ist die Buch-Struktur: Heitz wechselt zwischen einer Zwerge-Heeres-Erzählung und einer Innenwelt-Verfolgung, die sich gegenseitig kommentieren. Das gelingt nicht überall — Mittel-Drittel verliert Tempo — aber die letzten 200 Seiten sind Heitz auf seinem höchsten formhandwerklichen Niveau.
Pflichtlektüre für jeden, der DACH-Fantasy nicht nur lesen, sondern als Tradition verstehen will.