
der erste plottwist hat mich umgehauen, nach dem gab es keine plötzlichen und überraschenden dinge mehr, alles war vorhersehbar. die figuren ließen mich nicht in ihre herzen, berührten nicht meines. und das ende war abrupt, wie ein schmerzhaft abgerissenes pflaster. schade, dabei hat es vielversprechend angefangen!
Mit hat etwas wichtiges gefehlt: das gewisse Etwas, was mich am Ende sprachlos das Buch zuklappen ließ. Ich fand die Idee sehr gut und etwas weiter gesponnen hätte sie sicherlich Gänsehaut zurückgelassen, so habe ich das Gefühl, dass durch die Geschichte gerast wurde und wichtige Details ausgelassen wurden, die dem Ganzen mehr Tiefe geben würden. Die Charaktere fand ich leider etwas farblos gestaltet. Das Buch war spannend, keine Frage, aber ließ mich etwas unbefriedigend zurück.
Den ersten Teil habe ich verschlungen, Atréjus und Fuchurs Geschichte fand ich großartig. Leider hat mich der zweite Teil nicht so sehr gefangen genommen, vielleicht auch, weil Bastian mir irgendwann gehörig auf den Senkel ging. Ich musste mich ziemlich durchkämpfen, bis ich wieder Gefallen gefunden habe und es dann doch in fast einem Rutsch zu Ende gelesen habe. Eine sehr schöne Geschichte, vielleicht hätte sie mir noch besser gefallen, wenn ich sie als junges Ich gelesen hätte.
Wunderbar komisch, ich habe so oft gelacht und am Ende dann so viel geweint. Mit einfachen Sätzen, ein bisschen versteckt hinter dem Humor, hat es mich wirklich sehr zum Nachdenken angeregt, wirkt dabei aber keinesfalls belehrend. Die Charaktere sind wunderbar lebendig (haha) und trotz einiger skurriler Momente kann man sich wirklich sehr gut in das Buch und die Menschen einfühlen. Toll! Tolltolltoll!
Noch zu früh für diese Buchreihe