@xen_o

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Max

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"Reading" way to many books at the same time, i have to stop this!

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Max's Books by Status

81 Books

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Agentieller Realismus
Politische Geborgenheit
Time of the Oligarchs
Die Zukunft ist nicht binär
Das große Praxisbuch der Traumdeutung
Vortrag über Ethik und andere kleine Schriften
Am Anfang war Erziehung

Max's Most Popular Reviews

Habs gemocht - es stimmt - das buch ist hochaktuell, man denke nur an die jungs die von musk in amerika in der doge riege eingesetzt wurden, oder halt russland, oder wie überhaupt alle scheinbar demokratischen staaten und europa mehr und mehr oligarchisch autokratische züge zeigen. Aufkommender nationalismus, weiterer tech kapitalismus und fetischismus - alles scheint sich nurnoch drum zu drehen server farmen auszubauen und die verabreitung von information weiter auszubauen und zu beschleunigen.


In einem locker geschrieben text der nicht zu sehr in die tiefe geht sondern sich einfach auf grundsätzliche aussagen beschränkt (ohne zb die wissenschaftliche arbeit zu leisten diese langwierig zu belegen) argumentiert Huxley hier vorallem für einen aufschwung der dezentralisierung, pladiert für die freiwillige kooperation zwischen menschen und dafür diesen mehr handlungs und gestaltungsmacht in deren hände zurück zu geben.


Es ist auch lustig zu sehen wie manche sachen eben damals natürlich grade erst am anfang standen und aber trotzdem schon ihr potential abzeichneten was uns auch noch heute bei ihnen grund zur hoffnung gibt: allen voran erneuerbare energien und deren potential die energieversorgung wieder lokaler und dezentraler zu gestalten.


Blablabla, fands gut und leicht zu lesen, frisch, modern, balanciert , verständnisvoll: kleinigkeiten wie zb dass huxley betont in uns alöen würden diese dunklen boy-gangster seiten wohnen lassen dieses buch für mich aus der masse herausstechen und zeigen den intellekt huxleys, der natürlich gut darin geübt war halbwegs selbstständig zu denken, mescalin sei dank

Ich bin tatsächlich mit einigen sachen grade zu anfang als die begriffe erklärt werden echt nicht so zufrieden weil ich das gefühl habe da werden so unsauberheiten und unsocherheiten die denke ich aich den öffentlichen diskurs bestimmen und verwirren einfach reproduziert und nicht mal richtog gut richtig gescheit erklärt.


das problem hier: wer nicht schon sehr gewillt ist die inhalte anzunehmen und selbst nichmal nachzulesen oder viele dieser sachen schon "akzeptiert" hat bzw weiß, bekommt hier keine schlagkräftigen argumente die einem das endlich mal gescheit erklären.

es wird bei vielen sachen einfach schon vorrausgesetzt dass man das "glaubt" - wie zb judith butlers aussage dass sex und gender nicht voneinander getrennt werden können. Das wird hier in keiner weise erläutert sondern quasi behauptet und ich finds richtig schade denn für mich ist das einer der interessantesten knackpunkte an dem sich die geister wohl in ihrer ideologie scheiden. Es wäre so wichtig hier bisschen zu erklären warum das nicht einfach abgehobenses akademosches wokes gelaber ist, sondern vernünftige beobachtungen über die natur des geschlechtsbegriffes darstellt.


So ist die zielgruppe halt schon beo dek eh schon allies angesiedelt und es werden halt dinge bedient die allies kennen oder hören wollen.


Das ist ansich nicht schlecht nur hätte ich mir da echt mehr gewünscht bzw denke ich dasses für den fiskurs halt eben voll wichtig wäre mehr echte brücken zu bauen die auch bei den leuten etwas bewegen die nicht schon auf unsrer seite sind sozusagen

I would recommend to all children (so to everyone) and especially also parents!



Such a nice analysis of the relationship between our upbringing and the way we act out later as adults. Especially also how authoritarian pedagogy (and ALL pedagogy in general) lay the groundwork for totalitarianism, fascism, drug abuse and sexual abuse. I love seeing these connections between politics and psychology, something that was missing in psycho books i read up to now, and something that is still highly relevant today.



TThe Book itself starts very very heavy with some accounts of "pedagogy" from the last ~200 years in germany, which are actually incredibly gruesome. So its a bit hard to get through at first. The book really i ly starts after awhile, Miller doing less citations and giving more of her own theory. Then it transforms to the account of 3 personal lives (drug addict, fascist, and child murderer) and its quite interesting. Although it feels at times a bit tryhard to implement all the psychoanalytical interpretations, for example with hitler i felt like the actual data was maybe a bit lacking, but yeah, still quite interesting.



Anyway great book, the world would be a much better place if everyone took it ti their heart! Looking geyond guilt and being able to see the tragedy in the childhoods of so many people, but at the same time not downplaying the abuses etc that emergr from that - we could need that



its like the 4 noble wisdoms in buddhism:

there is suffering (in neurose, trauma, drug abuse etc.)

The reason for this suffering is that our true self has learned to be (partially atleast) suppresed, via the pedagogy of our parents.

We can free ourselves from this suffering by freeing our "true self" from this suppression

The path to liberation is a grieving process in which we become aware of the things that have been done to us in our past, and in the way we are still acting these things out. We grieve (emotionally process and live through these memories and realizations), in order to liberate us from suppression/depression/acting out



Yeah well





I totally recommend anyone interested in philosophical discussion to read this book. Absolutely invaluable insight into how to think about meaning and phrases and questions and and and.


Honestly super valuable also in daily discourse: so so often the people start talking nad disscussing without realizing that they are talking about different things, or that from one sentence to another they are talking about a different thing, or that they dont even know what they are talking about!


This book helps you to navigate political and philosophical discussions (and your own philosophical thoughts) and to not be bamboozled by language the way we are so often without even noticing it!!

5 sterne weil ich es philosophisch betrachtet für enorm wichtig in der heutigen zeit betrachte. Ethisch, epistemologisch, als antwort auf die wirrungen der poststrukturalistischen theorien, aber miteinbegreifend deren erfolge!


gleichzeitig ist es aber schon so, dass hier einige sachen als hart erstruggelte errungenschaften erscheinen, die andernorts eigentlich schon lange bekannt und benannt waren: all die aufhebungen der dualismen zwischen natur und kultur und mensch und nicht-mensch, sind nicht nur aus nicht-westlichen und indigenen traditionen bekannt (wenn auch in anderer formulierung!), und werden hier aber nicht rezipiert! - sondern auch schon aus westlichen werken.

So bietet interessanterweise zb schopenhauer schon eine art aufhebung des naiven repräsentationalismus (den barad kritisiert), führt auch für die objekte der vorstellung eine relationale ontologie ein, verflechtet die substanz (bei ihm: den willen) nicht-trivial mit der erkenntnis (vorstellung) usw - also ein bisschen frage ich mich warum da die geschichte der philosophie anscheinend so disparat ist und so viele bereits existierende ideen anscheinend immer wieder nicht aufgegriffen sondern später neu errungen werden müssen? Kommt mir unnötig vor, und in dieser hinsicht scheidet sich die philosophie wohl von der naturwissenschaft, die das zwar auch kennt, aber weniger stark (mein gefühl als studierter physiker)


Nichtsdestotrotz ein total wichtiger beitrag - wo bei schopenhauer zb ganz klar der kontext noch durch vor-psychologische erkenntnostheorie durch kant geprägt ist, und die unterscheidung der welt außen und der welt wie sie in unserem inneren erscheint einen wichtigen diskussionspunkt bez. Der erkenntnistheorie ausmacht, geht es bei barad eben viel mehr um die spannung zwischen sozialer konstruiertheit von wissen und wissensystemen, und den damit verflochtenen materiellen mustern und differenzen.

Außerdem ist barad quantenmechanisch informiert, was mega based und mega wichtig ist! Daran sollten sich mehr leute orientieren - es gibt nicht die eine interpretation der qm, doch alle sind sich einig dass man irgendein feature der klassischen witklichkeit aufgeben muss - sei es lokalität, oder essenzialität, oder bestimmtheit oder was auch immer.

Barad bietet hier mit dem relationalen ansatz einen wichtigen beitrag, und die termini des materiell-diskursiven, der intraaktivität und des agentiellen schnittes sind richtig frisch und anregend.


Zuletzt aber noch ein weiterer blindspot, und hier kann barad vllt doch auch noch was von schopenhauer lernen: barad ist klar in einem a-spirituellem diskurs zu verorten, in dem die innere qualität aller erfahrung absolut garnicht thematisiert wird. Es klafft also eine gewaltige lücke. Die lücke die von schopenhauer zb durch den willen gefüllt wird - bleibt hier ganz unangetastet.

Ich finde das insofern problematisch, da es barad nicht zuletzt um die entwicklung einer ethik geht - und für eine ethik braucht man nicht nur die ganzen verflechtungen als bedingung der verantwortlichkeit, sondern man braucht auch irgendeine qualität, irgendeinen sinn von leid, glück, freiheit oder sonst irgendetwas was unser leben von einem reinen geflecht an relationen heraufhebt zu einem prozess-im-werden der tatsächlich und aus sich heraus MATTERT